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Wenn dein Noctua-Fan jetzt auch deine Hand kühlt: Die Feinmann F01 Noctua Edition im Check

Noctua und PC-Lüfter – das gehört für die meisten von uns einfach zusammen wie Kaffee und Milch. Braun-beige, leise, zuverlässig, seit über 20 Jahren im Rechner. Jetzt landet genau dieser Lüfter aber nicht im Gehäuse, sondern in einer Gaming-Maus. Klingt nach Aprilscherz, ist aber seit dem 21. Juli 2026 ganz offiziell erhältlich: die Feinmann F01 Noctua Edition, ein Gemeinschaftsprojekt von Noctua und dem südkoreanischen Peripherie-Hersteller Pulsar.

Die Idee dahinter

Der Ansatz ist eigentlich simpel und trotzdem ungewöhnlich: Statt wie üblich nur an Gewicht und Sensor zu optimieren, hat sich Pulsar mit Noctua zusammengetan, um ein ganz anderes Problem anzugehen – schwitzige Hände bei langen Gaming-Sessions. Die Lösung ist ein waschechter Noctua NF-A4x10 5V PWM, ein 40-mm-Lüfter, der direkt im Maus-Body sitzt und durch die perforierte Carbon-Composite-Schale Luft nach oben in Richtung Handfläche bläst.

Technische Daten

SpezifikationWert
Basis-ModellPulsar Feinmann F01 (iF Design Award 2026)
SensorPulsar XS-2, 42.000 DPI, 800 IPS, 70G Beschleunigung
Polling-Rate8.000 Hz
Gewicht73 g
MaterialCarbon-Composite-Exoskelett, perforiert
KühlungNoctua NF-A4x10 5V PWM, 40 mm, 4 Stufen + Aus
Akku500 mAh
Konnektivität8K-Wireless-Dongle (Link) mit DPI-Umschalter und LED-Anzeige
Abmessungen121,7 × 66,5 × 43,3 mm (L×B×H)
LieferumfangMaus, Link-8K-Receiver, USB-C-Kabel
Preis (EU-Shop)199,00 € zzgl. Versand

Die Lüftergeschwindigkeit lässt sich über Tasten-/Scrollrad-Kombination an der Maus, einen Button am Dongle oder die Web-Software in vier Stufen regeln oder komplett deaktivieren.

Kein Reskin, sondern echtes Upgrade

Wichtig einzuordnen: Die Noctua Edition ist keine reine Farbvariante der normalen Feinmann F01. Das Basismodell wiegt 46 g, kommt aus Magnesium, hat keinen Lüfter und nutzt den älteren XS-1-Sensor mit 32.000 DPI sowie Kailh-Switches für 80 Millionen Klicks. Die Noctua Edition bringt dagegen den neueren XS-2-Sensor (42.000 DPI, 800 statt 750 IPS) und optische Switches für 100 Millionen Klicks mit – bei identischem Preis von rund 180 Euro. Das zusätzliche Gewicht durch Lüfter und größeren Akku (73 g statt 46 g) ist der Preis für die aktive Kühlung.

Einordnung

Ob ein 40-mm-Lüfter unter der Hand im hitzigen Match tatsächlich einen spürbaren Unterschied macht oder eher ein nettes Gimmick bleibt, lässt sich ohne eigenen Test nicht seriös beurteilen – und dazu äußere ich mich erst, wenn ich das Teil selbst in der Hand hatte. Was aber schon jetzt feststeht: Es ist eine der ungewöhnlicheren Produktankündigungen des Jahres, und die Kombination aus zwei Enthusiasten-Marken mit komplett unterschiedlichem Kerngeschäft ist zumindest spannend genug, um sie im Auge zu behalten.

Die Feinmann F01 Noctua Edition ist ab sofort über den Pulsar-Onlineshop erhältlich.


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Bildmaterial: © pulsar.gg

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